Unsere Region im September: Bordelais

Heimat des Rotweins

Rund um die alte Handelsmetropole Bordeaux, zwischen Gironde-Mündung und Atlantik, erstreckt sich die Landschaft des Bordelais. Überall auf der Welt ist sie für ihren Wein berühmt:  Mouton-Rothschild, Margaux und Pètrus sind Namen, die den Kenner in Begeisterung versetzen.  In St-Emilion, Pomerol, Pauillac und St-Julien wachsen auf den besten Lagen die renommiertesten Rotweine der Welt.  In Sauternes und Barsac entstehen großartige Süßweine.

Die historische Altstadt von Bordeaux, UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt mit ihren klassizistischen Prachtbauten und alten Weinlagerhäuser. Großzügige Plätze wechseln mit engen, verwinkelten Gassen.  

Die Küsten des Atlantiks sind ein Surfer-Paradies und im Süden, in Arcachon befindet sich die größte Sanddüne in Europa, die Dune du Pilat. In über 100 m Höhe eröffnet sich dem Besucher ein atemberaubender Rundblick auf den Ozean und die umliegenden Wälder.

 

Die Bordelaiser Küche ist bodenständig und baut auf die Produkte der Region. Berühmt ist das Paulliac-Lamm. Die salzhaltigen Wiesen am Atlantik geben seinem Fleisch das besondere Aroma.  Austern aus der Bucht von Arcachon sind ebenso beliebt, wie Garnelen, Aale, Neunauge und Crevettes blanches aus der Gironde. Die Minigarnelen kommen ungepult mit etwas Anis in kochendes Seewasser. Ein Hochgenuss.

Gerne kocht man Rotwein à la bordelaise. Die klassische dunkle Sauce der französische Küche erhält ihren Charakter durch die Beigabe von Rindermark und passt ganz vorzüglich zu Entrecôte. Als leckeres Dessert empfiehlt sich das Canelé, ein kleiner, gugelhupfartiger Kuchen mit Rum und Vanille.