Prouvènço

 

  Die Provence [pʁɔˈvɑ̃ːs] (okzitan. Provença, Prouvènço) ist eine Landschaft im Südosten von Frankreich. Sie liegt am Mittelmeer zwischen Rhonetal und Italien. Im Norden liegt die Landschaft Dauphiné in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Man unterscheidet des Öfteren zwischen der bevölkerungsarmen, aber landschaftlichen reizvollen Hoch- (Haute-Provence)[1] und der bevölkerungsreichen Niederprovence (Basse-Provence), womit das südliche Rhônetal bis Valence, die Camargue und manchmal auch die Städte an der Côte d’Azur gemeint sind.

   Der Name Provence stammt aus der Zeit der römischen Herrschaft, vom lateinischen provincia. Als eine der ersten und am stärksten romanisierten Regionen außerhalb Italiens gehörte sie zur Provincia Narbonensis.

 Die größten Städte sind Marseille (855.000 Einwohner), Nizza (345.000), Toulon (165.000) und Aix-en-Provence (142.000). Weitere wichtige Städte sind Avignon (90.000 Einwohner), Arles (53.000), Gap (40.000), Orange (30.000), Carpentras (28.000) und Menton (ebenfalls 28.000). Historische Hauptstadt ist Aix-en-Provence.

 

   Die Départements Var und Bouches-du-Rhône gehören zur historischen Kernregion Provence. Die Gebiete der Départements Hautes-Alpes, Vaucluse und Alpes-Maritimes gehörten zwar der mittelalterlichen Grafschaft Provence, wurden aber zwischenzeitlich von der Provence abgetrennt (siehe Grafschaft Nizza, Comtat Venaissin, Fürstentum Orange und Süd-Dauphiné). Alle diese Départements bilden die moderne Provence unter dem heutigen Begriff Provence-Alpes-Côte d’Azur, deren Hauptstadt Marseille ist.

 

Die Provence erstreckt sich von der Rhone über die Provenzalischen Voralpen und dem küstennahen Massif des Maures bis in die Seealpen (Alpes Maritimes) und die Cottischen Alpen (Queyras und Haute Ubaye) an der Grenze zur italienischen Regionen Piemont und Ligurien.

 

 

Speisekarte                                                                           (Text: aus Wikipedia)